Jugend gestaltete Zwettl mit

Veröffentlichungsdatum09.02.2024Lesedauer2 Minuten
Viele Kinder und Jugendliche sowie einige Gemeindevertreter in einem Raum des Jugendkulturtreffs Zwettl

Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold (l.) und Jugendgemeinderat Manuel Hahn (kniend, r.) luden zur Jugendveranstaltung „Zwettl gestalten“ ins JUZZ, mit im Bild die Teilnehmer, Jugendberaterin Mag. Elke Indinger (mittlere Reihe, l.) sowie die Gemeinderäte Karl Fasching und DI Bernhard Thaler (stehend, Mitte).

Zwettl aktiv mitgestalten – das konnten Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren am 2. Februar im JUZZ: Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold und Jugendgemeinderat Manuel Hahn luden zu einem Jugendtreff ein, bei denen Ideen und Verbesserungsvorschläge gesammelt wurden. „Viele können mit Politik nichts anfangen, allerdings berührt sie uns tagtäglich. Es ist wichtig, dass sich möglichst alle einbringen können. Wir wollen junge Ideen sammeln und uns ansehen, ob wir sie in der Gemeinde umsetzen können“, erklärte Bürgermeister Franz Mold. Er betonte, dass es keine Berührungsängste von Jugendlichen mit politischen Entscheidungsträgern geben sollte: „Wichtig ist, dass beide Seiten aufeinander zugehen können.“

Organisiert wurde die Veranstaltung von Jugendgemeinderat Manuel Hahn aus Rieggers. Der 28-Jährige erklärte in einer lockeren Vorstellungsrunde: „Ich möchte Jugendliche bestmöglich politisch in der Gemeinde vertreten.“

Unter den Teilnehmern gab es alterstechnisch einige Ausreißer: So informierten sich etwa die beiden Gemeinderäte DI Bernhard Thaler und Karl Fasching über Wünsche und Anliegen der Jugendlichen. Bernhard Thaler stellte auch das „E-Carsharing“ vor, bei dem ein Elektroauto mit anderen Personen geteilt werden kann. Der (öffentliche) Verkehr war in der späteren Diskussion ein wichtiges Thema, so wünschten sich viele Jugendliche eine bessere Anbindung.

Was „hot“ und „schrott“ ist

Jugendberaterin Mag. Elke Indinger von der Jugendinfo gestaltete den Workshop. Sie zeigte die vielen Vorteile der Jugendinfo auf, etwa bei kostenlosen Rechtsberatungen und Förderungen für Jugendprojekte. Unter dem Motto „Hot oder Schrott“ sammelte sie mit den Jugendlichen Angebote in der Gemeinde, die bereits vorhanden oder ausbaubar sind, bzw. jene, die fehlen.

Das Fazit der Teilnehmer: Die Jungen leben sehr gerne in Zwettl und es gibt viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Verbesserungspotenzial sehen einige in einem fehlenden Grillplatz und einem Ort, um sich kreativ austoben zu können. So mancher wünschte sich auch Angebote zum Aufenthalt, ohne etwas konsumieren zu müssen. In diesem Zusammenhang lobten die Jugendlichen die Angebote des JUZZ, das kostenlos einen großen, offenen Treffbereich mit verschiedenen Freizeitmöglichkeiten und einen Rückzugsraum bietet.