Kreisverkehr im Hintergrund die Eisenbahnbrücke

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1905 ging man daran, die seit 1896 bestehende Eisenbahnlinie Schwarzenau-Zwettl nach Süden bis Martinsberg zu verlängern. Dazu waren einige Hochbauten nötig, wie die Brücke über den Kamp in Zwettl mit einer Länge von 271 Metern. Noch im Mai 1906 begann die Prager Maschinenbau AG mit den Gerüstarbeiten. Aus Natursteinen errichtete man die mächtigen Pfeiler und gewölbten Viadukte. Das Brückentragwerk wurde in genieteter Fachwerkbauweise aus nordböhmischem Schweißeisen ausgeführt. Jedes Feld hatte eine Stützweite von 4 x 47,60 m. In den Jahren 1998/99 ließen die Österreichischen Bundesbahnen die Brücke sanieren. Man verstärkte die Pfeiler und ersetzte die eisernen Tragwerkteile durch neue Elemente.

Am 12. Mai 2004 wurde im Ortsteil Oberhof an der Kreuzung von Kloster-, Kremser-, Allentsteiger- und Schwarzenauer Straße der vierte Kreisverkehr in Zwettl eröffnet, der die Verkehrssituation an dieser stark befahrenen Stelle bedeutend entschärft. Das Brunnenmonument im Zentrum des Kreisverkehrs stammt vom Zwettler Bildhauer Gerhard Lechner.

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