Klára Kavanová Mušková, Eva Mayer, Elisabeth Moll, Andreas Gamerith und Britta Kurz freuen sich über die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Projekt „CISTERSCAPES VB-zw-ZnS.Am 22. und 23. November 2025 verwandelte sich Schloss Rosenau erneut in eine stimmungsvolle Adventkulisse, die Gäste aus der gesamten Region anzog. In den festlich geschmückten Innenräumen des Barockschlosses und Meierhofs bot der Adventmarkt ein vielfältiges Programm für die ganze Familie. Zahlreiche Kunsthandwerker präsentierten ihre Arbeiten – von handgezogenen Kerzen und Keramik, über stilvollen Schmuck und Malereien bis hin zu regionalen Delikatessen.
Ein besonderer Anziehungspunkt war in diesem Jahr der Cisterscapes-Stand im Meierhof. Hier konnten sich Interessierte über die Zisterziensischen Klosterlandschaften informieren, die 2024 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden und mit Hilfe des Interreg-Projekts „Cisterscapes VB-Zw-ZnS“ erlebbar gemacht werden. Besonders interessant war für viele der „Weg der Zisterzienser“, ein Kulturwanderweg, der Europa durchzieht, die Cisterscapes Partnerstätten verbindet und durch Schloss Rosenau sowie Stadt und Stift Zwettl führt.
Neben informativen Einblicken bot der Stand auch eine Auswahl an hochwertigen Produkten des Chelčický domov sv. Linharta aus der Region um Vyšší Brod. Klára Kavanová Mušková, die Leiterin der Behindertenwerkstatt in Tschechien, stand den Gästen für Fragen zur Verfügung, erzählte von der der gemeinnützigen Einrichtung, für die sie arbeitet, und von der Cisterscapes-Initiative, die sowohl historische Bewahrung als auch nachhaltigen Kulturtourismus miteinander verbindet.
Die internationale Gruppe nahm die Beschilderungen am Weg der Zisterzienser genau unter die Lupe.Mit seinem harmonischen Zusammenspiel aus Kultur, Handwerk und festlicher Stimmung bot der Adventmarkt in Schloss Rosenau auch in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis – und der Cisterscapes-Marktstand setzte dabei einen bemerkenswerten Akzent, der zum Nachdenken über Geschichte, Landschaft und gemeinsame Identität einlud.
Am Tag vor dem Großevent machte sich eine internationale Gruppe auf, um den Weg der Zisterzienser rund um Rosenau zu erkunden. Besonderes Augenmerk legten die Studentinnen und Studenten der Mendel-Universität unter der Leitung von Prof. Martínek auf die Beschilderung und die Orientierung in der Landschaft, ob diese für Nichtortskundige ausreichend gegeben ist. Fazit aus diesem Testlauf: Der Weg der Zisterzienser ist in der Region dank der Rosettenaufkleber markant ausgeschildert und damit auch für Ortsfremde leicht zu finden.
