Zwettl-Ost: Spatenstich für Glasfaser-Ausbau

Veröffentlichungsdatum14.07.2023Lesedauer2 Minuten
Mehrere Menschen bei einem Spatenstich, im Vordergrund ein Schild mit Aufdruck "Glasfaser"

Mit einem feierlichen Spatenstich am 5. Juli in Friedersbach begann der Bau des neuen Glasfasernetzes in den Katastralgemeinden Wolfsberg, Eschabruck, Friedersbach, Mitterreith, Edelhof und Rudmanns.

Dank des engagierten Interesses und der Unterstützung der Bürger konnte der Ausbau in enger Zusammenarbeit mit der Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) nun erfolgreich beginnen. Diese wegweisende Initiative markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten, technologisch fortschrittlichen und vernetzten Gesellschaft, in der schnelles Internet für reibungslose Kommunikation, effizientes Arbeiten und unterhaltsame Freizeitaktivitäten unverzichtbar ist. Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold sagt dazu: „Meinen aufrichtigen Glückwunsch möchte ich an alle Bewohnerinnen und Bewohner der 1.100 Haushalte aussprechen, die mit ihrem wegweisenden Entschluss zur Glasfaser einen bedeutsamen Beitrag zur Realisierung dieses wegweisenden Projekts geleistet haben.“ 

Der Fortschritt dieses zukunftsweisenden Infrastrukturausbaus mit Investitionen in Höhe von 2,6 Millionen Euro eröffne den Zwettler Katastralgemeinden außergewöhnliche Entwicklungsmöglichkeiten. „Durch die Implementierung der Glasfasertechnologie stellen wir sicher, dass wir in Zukunft über ausreichende Kapazitäten verfügen, um aktiv am globalen Informationsaustausch teilzuhaben. Dadurch schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger und sichern zugleich das Wohl unserer Heimat für zukünftige Generationen“, sagt Bürgermeister Franz Mold.

Trassen in Länge von 26 km

Um das Glasfasernetz für über 1.100 Haushalte zu realisieren, sind Investitionen in Höhe von 2,6 Millionen Euro erforderlich. Für die Umsetzung dieses Vorhabens werden etwa 26 Kilometer an Trassen ausgehoben. Die Bauarbeiten werden vom Generalunternehmer Held & Francke durchgeführt. Die Planung und Errichtung des Netzes in der Gemeinde liegt in den Händen von nöGIG. „Wie Wasser, Kanal und Strom wird auch ein Glasfaseranschluss künftig nicht mehr aus dem Alltag der Menschen wegzudenken sein. Mit der Umsetzung des Breitbandmodells sorgen wir dafür, dass auch die entlegensten Orte mit schnellem Glasfaserinternet versorgt werden. Denn auch periphere Gebiete dürfen im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Anschluss verlieren“, erklärt Reinhard Baumgartner, Geschäftsführer der nöGIG Projektentwicklungs GmbH.

Breite Auswahlmöglichkeiten zu leistbaren Preisen

In rund 130 ländlichen Gemeinden, insbesondere im südlichen Industrieviertel, Waldviertel und Mostviertel, ist nöGIG im Glasfaserausbau aktiv bzw. mit ihren Netzen bereits in Betrieb. Neben den offensichtlichen technischen Vorteilen und der Zukunftssicherheit bietet das Modell aber noch weitere bemerkenswerte Vorzüge. „Die Glasfaser steht allen Internetdienstanbietern offen, was einen gesunden Wettbewerb fördert und den Kunden eine breite Palette an Produkten zu attraktiven Preisen bietet. Durch das Investorenmodell wird gewährleistet, dass die Infrastruktur größtenteils im öffentlichen Besitz bleibt, um langfristig der Allgemeinheit zugute zu kommen“, erläutert Angela Stransky, Geschäftsführerin der Breitband Holding des Landes Niederösterreich, die strategische Ausrichtung dieses wegweisenden Projekts.

Info zum Bild: Feierten mit einem Spatenstich den Baustart für das Glasfasernetz in Zwettl-Ost: Stadtrat Ing. Gerald Gaishofer, Gemeinderat Günther Edelmaier, Ortsvorsteher Andreas Lintner, Ing. Martin Steindl (Held & Francke), Ortsvorsteher Martin Weidenauer, Karl Rester (Held & Francke), Daniel Landstetter (Held & Francke), Gemeinderätin Dagmar Zinner, Ortsvorsteherin Manuela Krammer, Stadtrat Erich Stern, Bürgermeister LAbg. ÖkR Franz Mold und Ortsvorsteher Franz Zeindl-Schierhuber.