Tag gegen das Ertrinken im ZwettlBad

Veröffentlichungsdatum19.07.2022Lesedauer1 Minute

Plakat zum Welttag zur Verhütung des ErtrinkensAlleine in Österreich ertrinken jährlich 40 bis 50 Menschen. Besonders betroffen sind Kinder, aber auch Erwachsene unterschätzen die Gefahr im Wasser oft. Um mehr Bewusstsein für die Gefahr des Ertrinkens zu wecken, plant der Samariterbund am Tag gegen das Ertrinken am 24. Juli zahlreiche Aktivitäten mit Infoständen und Vorführungen. Im ZwettlBad findet dabei von 13 bis 15 Uhr die Abnahme von Schwimmprüfungen (Seesternchen um 7 Euro, Früh-, Frei-, Fahrten- und Allroundschwimmer um 15 Euro) statt. Von 15 bis 16 Uhr präsentiert die Wasserrettung ihre Ausrüstung bei einer Schaurettung.

„Zwei Worte zur Sicherheit im Wasser: Nie allein“, erklärt Wolfgang Zottl von der Samariter-Wasserrettung. „Das gilt nicht nur für Kinder, die am und im Wasser nie alleine gelassen werden dürfen, sondern auch für Erwachsene. Wenn man sich im Wasser nicht wohl fühlt, ist es lebenswichtig, dass jemand die hilfsbedürftige Person über Wasser hält und gegebenenfalls ans Ufer bringt. Wenn das nicht der Fall ist, kann diese Person rasch untergehen und sterben. Natürlich gelten auch alle anderen Baderegeln weiter, aber mit der Einhaltung des Grundsatzes 'nicht allein' könnten viele Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden", so Zottl. 

Infostände, Vorführungen, Schwimmübungen mit Publikum

Mit Infoständen, Quiz-Verlosungen, Malaktionen für Kinder, Erste-Hilfe-Übungen, Zielschießen, Vorführungen im Wasser und Übungen mit Publikum im Wasser wird der Samariterbund an zahlreichen Standorten, darunter im ZwettlBad, für Aufmerksamkeit für das wichtige Thema Sicherheit im Wasser sorgen. Die ehrenamtlichen Samariter klären auch über Präventionsmaßnahmen auf und informieren über Schwimmkurse.